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Bewusster Konsum

Alternativen zu Plastik

Plastik umgibt uns in allen Lebensbereichen. Verpackungen, Spielzeug, Zahnbürsten werden daraus gemacht. Die Zahlen sind alarmierend: Weltweit werden jährlich mehr als 300 Mio. Tonnen Kunststoff produziert, rund 8 Mio. Tonnen gelangen in die Ozeane – ganze Teppiche entstehen. Bis zu 450 Jahre kann es dauern, bis Plastik abgebaut ist. Zudem enthält Kunststoff häufig das umstrittene Bisphenol A (BPA), ein hormonwirksamer Grundstoff, der schädlich sein soll.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten, das Material von Anfang an zu vermeiden – ob unterwegs, in der Küche, im Bad oder Kinderzimmer. Wir stellen Ihnen Alternativen zu Klassikern aus Plastik vor: vom Bienenwachstuch über die Trinkflasche bis hin zum tütenfreien Einkauf.

Alternativen zu Plastik. Für die Küche und unterwegs

Alternativen zum Abspülen

Alternativen für den Einkauf. Es geht auch ohne Tüten

Alternativen fürs Kinderzimmer

Japanischer-Holzbaukasten

Das ursprünglichste aller Kinderspielzeuge sind wohl Bauklötze – kaum ein Kind, das nicht beim Spiel mit ihnen die Gesetze der Statik und der Schwerkraft entdeckt hätte, wenn beim Auflegen des letzten Elementes unter lautem Getöse das eben geschaffene Bauwerk zusammenbricht. So lange es die Klötzchen gibt, in den immer bewährten Formen wie Würfel, Quader oder Zylinder, so wenig wurde an ihnen verändert, allenfalls die Farben oder das Material – bis sie es während der Meiji-Zeit nach Japan schafften, als das Land begann, diplomatische Beziehungen mit Europa und den USA aufzubauen. Dort hat über 100 Jahre später der Designer Toshiaki Yamada die Tsumiki (japanisch für Bauklötze) mit unscheinbaren, dafür umso wirkungsvolleren Kerben versehen.

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